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Klaus Roth - büro für architektur und neue medien
D- 10115 Berlin - Strelitzer Straße 61 - http://www.klaus-roth.de
Architektur/ Kunstzu machen, ist ein Bedürfnis, das dem Bewältigen von Phänomenen, und dem Bemühen um Fixierung der Anschauungen Rechnung trägt.
Die Gedanken- und Empfindungsgebäude werden materialisiert und sind dem Raum-Zeit-Universum ausgesetzt, wo sie Aktionen auslösen und Reaktionen provozieren können.
Wichtig ist es Konzepte zu erarbeiten, die kommunizieren, die der Architektur die Fähigkeit verleihen eine visuelle Sprache zu sprechen, die verstanden wird. Eine Sprache, die Phantasie und Sinne anregt.
Die sinnliche Ausstrahlung der Bauten ist uns wichtig, da die Architektur den Menschen direkt und unmittelbar anspricht, wie Gerüche oder Musik - und da auch in Zukunft der Mensch mit einiger Sicherheit über die Sinne funktionieren wird, ist nicht nur das intellektuelle Bewusstsein, sondern auch die sinnliche Wahrnehmung gefordert.
Unsere Formversuche von Prozessen - Verläufen, Abläufen, Hergängen, Entwicklungen - wenden sich auch an das Bedürfnis nach dem Ungewissen, und dem nicht Vorhersehbaren - nach Freiheit und Freizügigkeit.
Die Form letztenendes ist das Resultat der Spontanität und der Organisation von Materie. Sie ist das Ergebnis einer anhaltenden Rückkopplung, und sie entsteht da, wo Materie durch Energie aus der Balance kippt. Die so entstehenden Räume sind sinnlich erlebbar und stimulierend. In ihnen steckt überall der gleiche Code, der die Zusammenhänge, in Proportionen, Schwingungen, Tönen und Farben ausdrückt. ./.